Levant Mine

Lehrpfadführer

Herzlich willkommen zur Levant Mine

Levant Mine - NTPL/Graeme Norway

Die Levant Mine befindet sich im Bergbaurevier St Just, einem der ältesten Gebiete der Zinn- und Kupfergewinnung aus Hartgestein in Cornwall. Die meisten Hauptstandorte liegen innerhalb eines spektakulären, gut abgegrenzten Küstengürtels von 5,6 km Länge und ca. 2 km Breite.

Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Morrab Library
Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Morrab Library

Hier wurde über unzählige Generationen Kupfer und Zinn abgebaut und die Bergleute haben sogar Schächte abgeteuft und Sohlen getrieben, die unter dem Meeresboden liefen. Dies sind die weltberühmten Unterwasserminen.

Heutzutage ist ein Spaziergang über das Gelände von Levant ein friedliches Erlebnis, besonders im Frühling, wenn Wildblumen die Klippen schmücken. Aber als der Bergbau auf dem Höhepunkt war, hätten der Lärm der Zerkleinerungsmaschinen und das geschäftige Treiben der Bergleute, Haldenfrauen und -kinder bei der Erledigung ihrer täglichen Arbeit von den Klippen widergehallt. Tief unter der Erde und in Tunneln unter dem Meeresboden schufteten die Bergleute, oft Vater und Sohn, beim Brechen des Erzes. Die Arbeit war hart und gefährlich, da die Sprenglöcher zum Sprengen mit Schießpulver per Hand gebohrt und die engen Teilsohlen mit Hammer und Meißel abgebaut wurden. Aber der Bergbau war der Lebensnerv der Region St. Just und hunderte von Familien waren von dieser uralten Industrie abhängig.

1748 Levant Mine erscheint auf Karte von Martyn
1820 Gründung Bergbaugesellschaft Levant mit £400 Kapital
1835 Pumpe, hergestellt von Harvey in Hayle
1836 Beschäftigte: 320 Männer, 44 Frauen, 186 Kinder
1840 Reingewinn Kupfer über 20 Jahre: 170.000 Pfund Sterling
1840 Michell-Förderhaspel, hergestellt von Harvey in Hayle
1857 Einrichtung des Paternoster
1892 Einführung von Minenpferden
1901 Montage eines neuen Luftverdichters zum Antrieb von Steinbohrern und Druckluftförderung
1919 Paternosterunglück, 31 Bergleute kommen ums Leben
1930 Schließung Levant Mine
1935 Förderhaspel von Enthusiasten vor Verschrottung gerettet
1960s Levant von Geevor entwässert und erneuter Zinnabbau
1967 Levant wird dem National Trust zur Pflege übergeben
1984-92 Förderhaspel wird vom Mechanikertrupp restauriert

Geologie und Mineralien

Vereinfachte Landkarte des Levant-Geländes
Vereinfachte Landkarte des Botallack-Geländes, welche die häufigsten Gesteinsarten und die allgemeine Richtung der Mineraladern zeigt.

Ein Großteil der Halbinsel Land’s End besteht aus Granit, einem groben, kristallinischen Eruptionsgestein, das vor ungefähr 280 Millionen Jahren tief im Erdinneren entstand. Nordöstlich vom Kap Cornwall besteht die zerklüftete Küstenlandschaft aus dunkelfarbigem Schiefer und Vulkangestein. Im Inneren des Granits und diesem älteren Gestein bildeten sich Adern (Erzadern) aus Zinn und Kupfer, die rechtwinkelig zu den Klippen liefen. Die Verfolgung dieser Adern unter dem Meeresboden des Atlantischen Ozeans forderte die Geschicklichkeit der Kornischen Bergleute heraus und machte das Bergbaurevier St. Just in der ganzen Welt berühmt. Levant Mine und die nahe gelegene Botallack Mine waren dabei die erfolgreichsten dieser berühmten Unterwasserunternehmen.

Dip of lode Die Adern im Bergbaurevier St. Just verliefen nahezu vertikal (Neigung 70° bis 80°) und waren schmal (unter 1 Meter). Sie enthielten oft eine Erzmischung aus Zinn, Kupfer und Arsen mit Erzgehalten, die weit über dem Durchschnitt der Kornischen Bergwerke lagen.

Cassiterite

KASSITERIT (Zinnstein)

Kassiterit ist das Oxid von Zinn. Der Erzgehalt in den Minen von St. Just war oft hoch, da das grobkörnig konzentrierte Mineral der schmalen Adern im Einmanneinsatz zwischen den vom Nebengestein gebildeten Wänden gewonnen wurde.

Chalcocite

CHALKOSIN (Kupferglanz)

Chalkosin war das im Bergrevier St. Just hauptsächlich vorkommende Kupfer, ein reiches Sulfid, das 80% Kupfer enthält. Das erklärt auch den großen Erfolg der Kupferproduzenten an dieser Küste.

Chalcopyrite

CHALCOPYRIT (Kupferkies)

Chalcopyrit war die häufigste Art von Kupfererz in Cornwall und West Devon und enthält 35% Kupfer.

BORNIT (Buntkupfererz)

Bornit ist ein wichtiges Erz, vor allem in Botallack und enthält 63% Kupfer.

ARSENOPYRIT (Arsenkies)

Arsenopyrit war die häufigste Art von Arsenkies und enthält 45% Halbmetall.

Erzaufbereitung

Neben den Bergleuten waren in Levant auch eine große Anzahl von Männern, Frauen und Kindern über Tage beschäftigt. Die meisten waren mit der Vorbereitung des Erzes zum Verkauf beschäftigt. Bei Kupfer und Zinn nannte man dies Aufbereitung. Ab dem späten 19. Jahrhundert verkaufte man auch Arsen, ein Nebenprodukt bei der Röstung von Zinnerz.

Kupfer

1836 waren zum Beispiel 44 Frauen, die sog. Bal Maidens (Haldenfrauen) und 186 Kinder in der Lelant Mine angestellt. Diese arbeiteten in halboffenen Schuppen und waren mit der arbeitsintensiven, manuellen Aufbereitung des Kupfererzes beschäftigt. Levant besaß eine dampfbetriebenes Pochwerk direkt nördlich des Förderschachts, das die manuelle Zerkleinerung von Erz minderer Güte vielfach überflüssig machte. Das Erz wurde von nahe gelegenen Häfen zum Schmelzen nach Südwales gebracht. Fast alle Spuren der Kupferaufbereitung in Levant sind verschwunden.

Zinn

Zinngestein wurde von Dampfmaschinen, den sog. Pochstempeln zu sandartigem Staub zerkleinert. Das schwere Zinnoxid (schwarzes Zinn) wurde anschließend mit Hilfe von Wasser und Schwerkraft in konischen „Waschbühnen”, Setztanks und verschiedenen anderen Geräten aufbereitet. „Schwarzes Zinn” wurde an Schmelzhütten, von denen es mehrere in der Nähe von Penzance gab, verkauft. Viele der Hüttenarbeiter waren Hauptaktionäre der Mine. In Levant befinden sich zwei wichtige Zinnwerke, eines aus dem 19. Jahrhundert und das andere aus den 1920er Jahren.

Arsen

Das Zinnerz von Levant enthielt Anteile von Arsen und anderen Metallen. „Schwarzes Zinn“ wurde in Kalzinieröfen geröstet, wobei Arsen im Gaszustand entwich. Das Gas wurde dann in Gasabzügen verdichtet und als verkäufliches Produkt gesammelt. Im nördlichen Teil des Bergwerks haben vier dieser Arsenkalzinieröfen überlebt. Die älteren zwei stammen aus den 1870er Jahren und es steht dort ein auffälliger Schornstein am Ende der (heute unterirdischen) Abzüge.

Diese Überreste der Zinn- und Arsenaufbereitung sind für die Geschichte des Bergbaus von weltweiter Bedeutung.

Lehrpfadführer Levant Mine

Dieser Weg führt durch ein Gebiet mit hohen Klippen und Bergschächten. Genießen Sie die Gegend, aber achten Sie darauf, weder sich noch oder in Gefahr zu bringen.

Der Weg berührt die wichtigsten Punkte der Mine, einschließlich einiger Abstecher, soweit Zeit und Wetter es erlauben. Zwei kornische Maschinenhäuser bilden nach wie vor den Kern des Minenkomplexes über Tage. Diese markieren den Standort der Hauptschächte, die für die Erzförderung und Pumparbeiten eingesetzt wurden.

Trail Map

Das Michell-Maschinenhaus: Balkendampf-maschine (Förderhaspel) 1

Das kleinere, überdachte Maschinenhaus enthält einen 1840 von Francis Michell entworfenen und von Harvey & Company in Hayle gebauten Förderhaspel für den Innengebrauch. Mit ihm wurde das Erz durch den Förderschacht aus der Tiefe der Unterwasserstollen an die Oberfläche gebracht.

Die Maschine war 90 Jahre lang ununterbrochen im Einsatz bis das Bergwerk 1930 geschlossen wurde. Sie ist die älteste Balkendampf-maschine in Cornwall und auch die erste, die vom Cornish Engines Preservation Committee 1935 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die Besichtigung der vom National Trust betreuten und dem Mechanikertrupp von Levant restaurierten Maschine ist während der Öffnungszeiten möglich und an veröffentlichten „Dampftagen“ kann man sehen, wie sie funktioniert.

Rollstuhlzugang zur 1. Etage (Bedieneretage) des Förderhaspels von Levant ist über den aufsteigenden Weg zum Eingang mit Rampe gegeben.

Levant Mine, spätes 19. Jahrhundert.
Levant Mine, spätes 19. Jahrhundert.

Das Pumpenhaus des Förderschachts 2

Obwohl der Abbau unter dem Meer stattfand, war Levant aufgrund der niederen Durchlässigkeit des Grundgesteins, genannt „Killas“ und „Grünstein” eine relativ trockene Mine. Das Maschinenhaus wurde 1835 für einen Harvey-Motor gebaut, der bis 1930 als Hauptpumpantrieb der Mine diente.

Auf der Meeresseite des Förderhaspels liegt ein Förderbecken 3, das in den 1990er Jahren ursprünglich zur Süßwasseraufbewahrung gebaut und kürzlich von Freiwilligen wiederhergestellt wurde.
Rechts davon kann man auf Levant Zawn 4 hinunterblicken. Dies ist eine steile, enge Kluft, die das Meer entlang der mineralträchtigen Ader ausgewaschen hat. Der Stollenmund des Förderstollens liegt ein wenig über dem Meeresspiegel und ist nicht sichtbar, aber auf der linken Seite der Kluft befindet sich eine Treppe, die zu ihm führt.

Kornische Pochstempel Levant, 1890s
Kornische Pochstempel Levant, 1890s

Levant wurde von der Geevor Mine in den 1960er Jahren entwässert bzw. benutzt und einige der Gebäude stammen aus dieser Periode:
Der schwarze Schuppen, jetzt der Videoschuppen 5, enthielt vorübergehend einen elektrischen Haspel, das Betongebäude mit Flachdach ein Gebläse und die Spitze des Förderschachts 6; das Fördergerüst des Skipschachts 7 über dem 530m tiefen Schacht wurde zuletzt von einem elektrischen Förderhaspel betrieben. Der elektrische Förderhaspel 8 wurde kürzlich von Freiwilligen in Levant wieder in betriebsbereiten Zustand versetzt. Er kann während der Besichtigungszeiten im Maschinenhaus besichtigt werden, wo auch Tee und Kaffee angeboten werden.

Grubenbahn zu den Pochstempeln, 1890s
Grubenbahn zu den Pochstempeln, 1890s. Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Royal Cornwall Museum

Etwas entfernt vom Schacht ist das Klippengelände, das während des 19. Jahrhunderts als Kupferwerk 9 benutzt wurde. Haldenfrauen und -kinder waren in halboffenen Schuppen mit dem Brechen und Waschen des Erzes für den Verkauf beschäftigt.

Die Zawn Brinny Grubenbahn A

Das Zinnerz wurde in kleinen Wagen von einem Gebiet nördlich des Förderschachts durch einen unterirdischen Grubentunnel und bergauf zu den Pochstempeln transportiert.

Das Count House der Levant Mine B

Verfallene Mauern, Feuerstellen und Teile von bunten Bodenkacheln kennzeichnen die Stelle, an der einst das beeindruckende Gebäude der Bergwerksverwaltung stand.

Vom Hauptparkplatz aus, ein Stück weiter oben auf der Straße neben einer flachen, betonierten Stelle sieht man ein kreisförmige Geländer, das die Umkleidekammer der Bergleute kennzeichnet.

Die Umkleidekammer der Bergleute und der Tunnel C

Hier zogen sich die Bergleute um, bevor sie über die Wendeltreppe in den Tunnel stiegen, der zum Paternoster führte. Man kann die Treppe hinuntersteigen und (wenn offen) den Tunnel Richtung Schacht entlanggehen.

Die Umkleidekammer, ca.1900
Die Umkleidekammer, ca.1900. Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Royal Cornwall Museum

Der Paternosterschacht D

Der Paternoster wurde 1857 eingerichtet, um die Beförderung der Bergleute in und aus dem Tiefflöz zu beschleunigen. Am 20. Oktober 1919 brach tragischerweise die Kette zwischen der Triebstange und dem Paternoster und verursachte den Tod von 31 Männern. Das Tiefflöz von Lelant wurde daraufhin nie mehr abgebaut.

Der niedrige Schornstein auf der anderen Seite der Straße diente der Dampfmaschine, die den Paternoster antrieb. Die Schachtspitze selbst ist mit einem Schutzgitter versehen, um Besichtigungen zu ermöglichen.

Higher Bal, das obere Bergwerk E

Auf dem kurzen Weg vom Parkplatz in Levant kommt man an kleinen, von Granitmauern umgebenen Abbaufeldern vorbei.

Die massive Schutzmauer in der Nähe des Maschinenhauses gehört zum Skipschacht. Bei den Spitzkerben im Gebäude handelt es sich um Sturzrollen, d.h. Rollschächte durch die das Erz auf Grubenwagen für den Weitertransport zu den Pochstempeln geschüttet wurde. Es befinden sich zwei Torbogen in der Wand: einer dient als Zugang zum Skipschacht, der jetzt zur sicheren Besichtigung vergittert ist; der zweite geht zur Treppe hinauf ins Maschinenhaus.

Unter Tage im Paternosterschacht, ca.1900.
Unter Tage im Paternosterschacht, ca.1900.

Das Arsen- und Zinnaufbereitungswerk von Levant F

Der Weg gabelt sich nach dem Portal zur Zawn Brinny Grubenbahn. Links, in Richtung Meer, geht es zum Arsenwerk von Lelant: In der Ferne kann man seine angeschwärzte Schornsteinspitze sehen.

Hier stehen vier Kalzinieröfen, in denen das Erz geröstet wurde. Ein langer, heute unterirdischer Gasabzug führte die heißen, arsenhaltigen Gase zu dem auffälligen Schornstein. Das Arsen wurde dann in Verdichterkammern im Gasabzug gesammelt.

Biegen Sie an der T-Kreuzung mit dem Küstenpfad nach rechts ein und steigen Sie zur ummauerten Plattform über dem Trewellard Zawn hinunter. Von hier aus sind die unverkennbaren, grünen Spritzer der Kupferverfärbung, die bloßgelegte Kupferadern markieren, gut zu erkennen. Unmittelbar darunter sind die von Mauern umgebenen Überreste des Standortes der mit Wasserkraft betriebenen Zinnpochstempel. Gehen sie zurück zum Küstenpfad, biegen Sie rechts ein und gehen Sie auf dem Weg zurück in Richtung Levant. Es geht weiter Richtung Geevor Mine, wobei Sie rechts an Klärspitzen vorbeikommen, die das untere Ende des Zinnwerks von 1922 kennzeichnen. Der Weg krümmt sich nach rechts, vorbei an großen Betonsockeln auf denen einst die Pochstempel standen und hohen Pfeilern, die das Dach des Werks stützten. Vom dahinter liegenden, hohen Erdwall aus wurde das Erz den Grubenwagen zugeführt.

Leitschacht, Higher Bal, frühes 20. Jahrhundert.
Leitschacht, Higher Bal, frühes 20. Jahrhundert.

Gehen Sie auf dem Fußweg weiter.

Nun führt ein Weg nach links Richtung Geevor Mine ab, deren Erkundigung sich durchaus lohnt, falls Sie dazu Zeit haben. Ein Stück weiter auf dem Hauptweg befinden sich rechts die Überreste des Zinnaufbereitungswerks aus dem 19. Jahrhundert, während links überall große Überreste von rotem Ton zu sehen sind, die die Standorte der ausgedehnten Speicherbecken markieren.
Bald danach erblickt man den markanten, hohen Schornstein und die Ruine des Verdichtergebäudes (erbaut 1901). Steinbohrer und andere Maschinen unter Tage wurden von hier aus mit Druckluft versorgt.
Später wurde daraus ein Kraftwerk. Gehen Sie mit dem Pochstempelschornstein zu Ihrer Rechten in Richtung Verdichtergebäude.

Der Weg führt zurück zum Hauptgelände und Parkplatz.

Archivfotos: Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Trounson-Bullen Collection, wenn nicht anders angegeben.

Diese Karte wurde unter Zuhilfenahme von Material des Amtlichen Landvermessungsamts und mit der Genehmigung des Amtlichen Landvermessungsamts im Auftrag der Überwachungsabteilung von Her Majesty’s Stationery Office © Crown Copyrights erstellt. Unbefugte Vervielfältigung verstößt gegen das Crown Copyright und kann zu strafrechtlicher Verfolgung oder Zivilprozessen führen.
Cornwall County Council 100019590, 2005.

Tier- und Pflanzenwelt

Ein großer Teil des Landes um Levant wurde durch den Bergbau verändert. Die offensichtliche „Verwüstung“ durch Stein- und roten Schlammabfall wie auch durch die zerfallenen Gebäude und Speicherbecken ist sehr umfangreich. Die Landschaft stellt jedoch nicht nur ein wichtiges Kulturerbe dar, sondern trägt auch zu einer Vielzahl von Lebensräumen für Pflanzen und Tiere entlang dieses Küstenstrichs bei.

Halten Sie Ausschau nach:
Walhaien Delphinen Tölpeln Krähenscharben Lummen
Dreizehenmöven Austernfischern Tordalke Eissturmvögel Seehunden
Wanderfalken Meerheide Löffelkraut Adlerfarn Strandnelken
Meerleimkraut Steinfenchel Stechginster schwarzgefleckten Bläulingen
Seemangold Ottern Mutterkraut Blutströpfchen Gefleckte Feuerfalter

Die Aufgaben des National Trust

Seitdem die Förderhaspel 1993 vom National Trust für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, finden im Rahmen eines ständigen Programms Sicherheits-, Zugangs- und Erhaltungsarbeiten statt. Die bisherigen Arbeiten wurden von einheimischen Unternehmen zusammen mit Angestellten und Freiwilligen in Zusammenarbeit mit Cornwall County Council durchgeführt.

SicherheitsmaßnahmenSicherheitsmaßnahmen

Die Schächte wurden von Hecken umgeben und eingezäunt oder mit Schutzgittern versehen, um ihre archäologische und ökologische Bedeutung zu erhalten. Verfallene Bergwerksgebäude wurden abgesichert.

ErhaltungsarbeitenErhaltungsarbeiten

Neben der Förderhaspel wurden auch viele andere Gebäude in Levant aus dem neunzehnten oder frühen zwanzigsten Jahrhundert saniert. Zu diesen gehören Maschinenhäuser, Schornsteine, die Grubenbahn und der Paternostertunnel, Schießpulvermagazine und andere wichtige Überreste. Einige Gebäude aus den Sechziger Jahren wurden ebenfalls miteinbezogen.

HabitatsanierungHabitatsanierung

Verlassene Minengelände bieten verschiedenartigste und spezielle Lebensräume für wilde Tiere und Pflanzen. Wichtiges Heideland wird belassen und Feuchtbiotope wurden durch die Sanierung der früheren Speicherbecken bereichert. Bergschächte wie der Paternosterschacht und Skipschacht des Higher Bal wurden mit fledermausfreundlichen Schutzgittern versehen.

ZugangZugang

Neben neuen Wegen wurde ein Rollstuhlzugang zur Bedieneretage des Förderhaspelgebäudes geschaffen. Zu den kürzlich für Besucher eröffneten Teilen zählen die Wendeltreppe und der Tunnel zum Paternosterschacht.
 

VeranstaltungenVeranstaltungen

Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms wird die Förderhaspel regelmäßig unter Dampf gesetzt und es finden historische Führungen und Rundgänge auf dem Gelände, sowie regelmäßige Ausstellungen und Workshops statt.

 

Levant context map

LEVANT MINE Telefon: 01736 786156
Ort: Karte: OS Explorer Map 102 SW368346
Zu Fuß: Der Südwestliche Küstenpfad führt am Mineneingang vorbei
Mit dem Bus: Penzance nach Pendeen (Wenden Sie sich an Traveline unter 0870 6082608 oder www.traveline.org.uk
Mit dem Zug: 11 km vom Bahnhof Penzance
Auf dem Straßenweg: 1 1/2 km westlich von Pendeen auf der B3306 von St Just nach St Ives

Speziell ausgewiesene Behindertenparkplätze. Rollstuhl-Zugangsweg am Hang. Gebäude: Lediglich Zugang zu Bedieneretage und Außenanlagen.

Führer in Blindenschrift. Sensorikliste.

Andere Besichtigungsorte in der Gegend

Botallack - National Trust - Erbe und Verständnis des Bergbaus, Karte: OS Explorer Map 102 SW 364336
Geevor Mine (nicht National Trust) - Museum für das Erbe des Bergbaus, Karte: OS Explorer Map 102 SW 375347
Pendeen Lighthouse - Trinity House Karte: OS Explorer Map 102 SW 379359

Danksagung

Dieser Lehrpfadführer wurde vom St Just Heritage Area Regeneration Project herausgegeben und mit Geldmitteln des Europäischen Regionalentwicklungsfonds, der South West Regional Development Agency, Cornwall County Council, dem National Trust, Penwith District Council, St Just Town Council, Pendeen Residents Association, Cornwall Wildlife Trust u. a. finanziert. Weitere Informationen über das Kulturerbe von St. Just finden Sie unter www.landsendarea.co.uk

www.landsendarea.co.uk
www.nationaltrust.org.uk