Die Botallack Mine

Lehrpfadführer

Herzlich Willkommen in der Botallack Mine

Titelfoto: Dae Sasitorn / Letzte Zuflucht

Die Botallack Minen befinden sich im Bergbaurevier St Just, einem der ältesten Gebiete der Zinn- und Kupfergewinnung aus Hartgestein in Cornwall ist. Die meisten der Hauptstandorte liegen in einem klar abgegrenzten, eindrucksvollen Küstengürtel mit einer Länge von 5,6 Kilometern und einer Breite von etwa 2 Kilometern.

Hier wurde über unzählige Generationen Kupfer und Zinn abgebaut und die Bergleute haben sogar Schächte abgeteuft und Sohlen getrieben, die unter dem Meeresgrund liefen. Dies sind die weltberühmten Unterwasserminen.

Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manchester City Art Galleries
Freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Manchester City Art Galleries

In der Gegend der Botallack Mine herumzulaufen ist mittlerweile ein friedliches Erlebnis, vor allem im Frühling, wenn Wildblumen die Klippen zieren. Aber als die Bergbauindustrie auf ihrem Höhepunkt war, hätten der Lärm der Zerkleinerungsmaschinen und das geschäftige Treiben der Bergleute, Haldenfrauen und -kinder bei der Erledigung ihrer täglichen Arbeit von den Klippen widergehallt. Tief unter der Erde und in Tunneln unter dem Meer plagten sich die Minenarbeiter – oft Vater und Sohn – das Erz herauszulösen. Die Arbeit war hart und gefährlich, da die Sprenglöcher für das Sprengen mit Schießpulver mit der Hand gebohrt wurden und die engen Teilsohlen mit Hammer und Meißel bearbeitet wurden. Aber die Bergbauindustrie war der Lebensnerv der Region St Just und hunderte von Familien waren von dieser uralten Industrie abhängig.

Mitte des 17. Jahrhunderts: Flöze werden bei Wheal Cock unter dem Meer hinausgetrieben
Spätes 17. Jahrhundert: Botallack entsteht durch Zusammenlegung von kleinen unabhängigen Minen
1846 Besuch der Königin Victoria in Botallack
1858 Beginn der Arbeiten am Boscawen Schacht
1863 Acht Minenarbeiter und ein Junge kommen im Diagonal-Schacht um
1865 Besuch des Prinzen und der Prinzessin von Wales in Botallack
1895 Niedrige Zinnpreise und weitere Überflutungen verursachen Schließung von Botallack
1906 Wiedereröffnung der Mine, Abbau konzentriert sich auf Gebiet um Allen-Schacht
1914 Schließung von Botallack
1980 Besuch der Königin Elisabeth II in Botallack
1980er Versuch von der Geevor Mine die Botallack Minen wieder zu öffnen
1985 Reparatur der Crowns Maschinenhäuser durch Carn Brea Mining Society
1995-2000 National Trust erwirbt Botallack Mine

Geologie und Mineralien

Vereinfachte Landkarte des Botallack-Geländes
Vereinfachte Landkarte des Botallack-Geländes, welche die häufigsten Gesteinsarten und die allgemeine Richtung der Mineraladern zeigt.

Fast die gesamte Land’s End Halbinsel besteht aus Granit, einem groben, kristallinischen, Ergussgestein, das tief in der Erde vor ungefähr 280 Millionen Jahren gebildet wurde. Nordöstlich vom Kap Cornwall besteht die zerklüftete Klippenlandschaft aus dunkelfarbigem Schiefer und Vulkangestein. Im Inneren des Granits und diesem älteren Gestein bildeten sich Adern (Erzadern), aus Zinn und Kupfer, die rechtwinkelig zu den Klippen verliefen. Das Verfolgen dieser Adern unterhalb des Meeresbodens des Atlantischen Ozeans forderte die Geschicklichkeit der Kornischen Bergleute heraus und machte das Minengebiet St Just weltweit berühmt. Die Levant Mine und die nahe gelegene Botallack Mine waren die erfolgreichsten dieser berühmten Unterwasserunternehmen.

Dip of lode Die Adern des Bergreviers St. Just Minengebiet liefen fast vertikal (Neigung 70° bis 80°) und waren schmal (schmaler als 1 Meter). Sie enthielten oft Erzmischungen aus Zinn, Kupfer und Arsen mit Erzgehalten die weit über dem Durchschnitt anderer Minen Cornwalls lagen.

Cassiterite

KASSITERIT (Zinnstein)

Kassiterit ist das Oxid von Zinn. Der Erzgehalt in den St Just Minen war oft hoch, da das grobkörnig konzentrierte Mineral der schmalen Adern im Einmanneinsatz zwischen den vom Nebengestein gebildeten Wänden gewonnen wurde.

Chalcocite

CHALKOSIN (Kupferglanz)

Chalkosin war das am häufigsten vorkommende Kupfererz im St Just Gebiet und ist ein reichhaltiges Sulfid das 80% Kupfermetall enthält. Diese Gegebenheit macht es leichter, den Erfolg der Kupferhersteller an der Küste hier zu erklären.

Chalcopyrite

CHALCOPYRIT (Kupferkies)

Chalcopyrit war das häufigste Kupfererz in Cornwall und West Devon und enthält 35% Kupfer.

BORNIT

Bornit ist ein wichtiges Erz, speziell in der Botallack Mine, das 63% Kupfer enthält.

ARSENOPYRIT (Arsenkies)

Arsenopyrit war die häufigste Art von Arsenerz und enthält 45% Halbmetall.

Lehrpfadführer Botallack Mine

Dieser Pfad führt Sie durch ein Gebiet mit hohen Klippen und Minenschächten. Bitte achten Sie darauf, weder sich selbst noch andere in Gefahr zu bringen während Sie die Landschaft genießen.

Trail Map

Der Pfad beginnt und endet vor dem Count Haus in Botallack.

Das Count Haus in Botallack A

Das Count Haus (Abrechnungshaus) wurde 1861 bis 1862 als Wohnsitz und Büroräume für den Bergmeister und die Mitarbeiter der Botallack Minen gebaut. In der Blütezeit des Kornischen Bergbaus waren Count Häuser der Schauplatz für verschwenderische Abendessen zu welchen sich Aktionäre versammelten um die Geschäftsbücher der Minen zu begutachten.

Das Zinn-Service zum Abendessen, das zwischen 1843 und der Schließung der Minen im Jahre 1895 genutzt wurde, kann im „Geevor Mine Museum“ in Pendeen besichtigt werden. Auch kamen Minenarbeiter hier jeden Monat her um bezahlt zu werden.

1995 erwarb der National Trust das Count Haus und restaurierte es. Es dienst jetzt als Stützpunkt für die Geländewarte und das angrenzende Werkstattgebäude als Zentrum zur Auslegung und Bildung und wird für eine Vielzahl von Gemeindeveranstaltungen genutzt.

Verlassen Sie das Count Haus, biegen Sie nach rechts ab (nach Norden), vorbei an den Mauerresten der Schmiede, des Sägewerks und anderer Gebäude der Mine. Jenseits des Parkplatzes passiert der Weg ein Tor und die Betonüberreste des Zinnwerks aus dem frühen Zwanzigsten Jahrhundert.

Folgen Sie dem weiteren Verlauf und lassen Sie den großen Stahlförderturm von Allens Achse auf Ihrer Rechten. Dies zeichnet den Versuch von Geevor Mine in den 1980er Jahren, einige der Stollen von Botallack wieder zu öffnen und diese mit Geevor zu verbinden.

Folgen Sie dem weiteren Verlauf bis Sie die Kreuzung mit dem Süd-West Küsten Pfad erreichen. Dieser steigt zu Ihrer Linken scharf ab (gekennzeichnet durch einen Wegweiser). An dieser Stelle können Sie auf Wunsch einen Abstecher zum Wheal Cock machen.

Oder aber Sie können stattdessen den Küstenpfad in Richtung des großen Schornsteins und den ausgedehnten Mauerstrukturen nehmen. Solang es bergab geht, haben Sie eine gute Sicht zu Ihrer Rechten über die „Crowns Maschinenhäuser“, die über dem Meer auf Botallack Head thronen. Die auffälligen, terrassenförmig angelegten Betongrundmauern auf der linken Seite sind die Überreste der Zinnwerks aus 1907.

Zinnwerk 1906 B

Die Betonsockel und –böden markieren den Standort, an dem früher das Zinnwerk zur Aufbereitung von Zinn während des letzten Abbaus. Am oberen Ende befinden sich die großen Fundamente der Pochstempel, die das Erz zu einem sandigen Pulver zerkleinerten. Darunter waren verschiedene Vorrichtungen für die Gewinnung des „schwarzen Zinns“, das man mit Hilfe von Wasser und Schwerkraft aufbereitete. Man erkennt mehrere kreisförmige Waschbühnen, auf welchen die schweren Zinnpartikel vom leichteren Abfallgestein getrennt wurden.

Hinter dem Zinnwerk über dem Pfad und zur Linken des großen Schornsteins sind die Überreste eines quadratischen Gebäudes mit einem unverkennbaren Torbogen aus sandfarbenem Mauerwerk. Dies war ein Brunton-Kalzinierofen und der Ausgangspunkt für die Gewinnung von Arsen aus Botallack-Erzen während des erneuten Abbaus in den Jahren 1906-1914.

Das Arsenwerk C

Arsenabzug während des Baues
Arsenabzug während des Baues

Das Zinnerz von Botallack enthielt kleine Mengen an Arsen und anderen Metallen. „Schwarzer Zinn“ vom Werk wurde in einem Kalzinierofen geröstet, welcher Arsen als ein Gas abbaut. Dieses wurde dann kondensiert und als verkaufbares Produkt gesammelt.

Die Gase wurden aus dem Kalzinierofen durch einen steinernen Gasabzug herausgelassen (jetzt nach oben offen), den man landeinwärts bin hin zu den Verdichtungskammern verfolgen kann. Nach dieser Kammerflucht zogen die restlichen Abzugsgase durch den Schornstein ab. Das Gelände ist ein spezifisches, unter Denkmalschutz stehendes Gebiet und die Bereitstellung von Geldmitteln hat es in letzter Zeit ermöglicht, die Gebäude zu stabilisieren und die giftigen Arsenrückstände zu entfernen, wodurch das Gelände sicher ausgekundschaftet werden kann.

Ein Wegweiser unterhalb des Schornsteins führt ein Weg scharf nach rechts die Küste entlang und bietet eine Route nach unten zu den „Crowns Maschinenhäusern“.

Die Crowns Maschinenhäuser D

Crowns Maschinenhaus mit Zinnwerk, 1860er Jahre
Crowns Maschinenhaus mit Zinnwerk (im Vordergrund), 1860er Jahre

Das untere der beiden Maschinenhäuser wurde 1835 gebaut, um Wasser aus der Mine zu pumpen. Das höher gelegene Maschinenhaus wurde 1862 für die Seilfahrt im Diagonal-Schacht Boscawen gebaut, der unter dem Meer angelegt war.

Die Männer wurden in einem Förderkorb, d. h. einer zweckmäßigen Kiste mit Rädern, rauf und runter gebracht, der auch dazu benutzt wurde, das Erz hinaufzuziehen. Der Prinz und die Prinzessin von Wales sind in einem solchen Förderkorb während ihres ersten Besuchs im Juli 1865 gefahren, nur zwei Jahre nach einem schlimmen Unfall, bei dem die Kette eines Förderkorbs gerissen war und somit acht Minenarbeiter und ein Junge dabei umkamen.

Folgen Sie wieder dem Pfad. Vor Ihnen liegen nun zwei unübersehbare Maschinenhäuser. Das eine jenseits der Halden direkt links neben dem Weg, ist das Maschinenhaus der „West Wheal Owles“, während das mehr verfallene das Pochwerk von Wheal Edward war. Beide Anlagen wurden 1995 vom National Trust anlässlich seiner Hundertjahrfeier wiederhergestellt.

West Wheal Owles E

Wheal Edwards Pochstempel, spätes neunzehntes Jahrhundert.s
Wheal Edwards Pochstempel, spätes neunzehntes Jahrhundert.

Diese Mine war Schauplatz eines tragischen Unglücks im Januar 1893 als Minenarbeiter aufgrund eines Vermessungsfehlers versehentlich eine Felswand der verlassenen, gefluteten Stollen des Bergwerks Drea sprengten. Der plötzlich entstehende Wasserbruch flutete die Mine und neunzehn Männer und Jungen ertranken. Die Mine wurde geschlossen und die Körper nie geborgen.

Mit dem Maschinenhaus von Wheal Edward direkt zu Ihrer Rechten, nehmen Sie den Pfad zu Ihrer Linken der scharf zurückführt. Dieser Weg bringt Sie wieder am Pumpenhaus von West Wheal Owles vorbei (zu Ihrer Linken) mit dem Count Haus in einiger Entfernung. Folgen Sie weiterhin dem Hauptpfad (der Teil der alten Grubenbahn ist). Die Silhouette zu Ihrer Rechten zeigt das Maschinenhaus von Wheal Owles. Wenn Sie den Fahrweg vom Dorf Botallack erreichen, biegen Sie links ab und gehen Sie zurück in Richtung Count Haus. Sie passieren eine einstöckiges Gebäude zu Ihrer Rechten: Botallack Vean.

Botallack Vean F

Bei der Wiedereröffnung der Mine im Jahre 1960 wurde Botallack Vean als Unterkunft und als Vermessungsinstitut für die Minenschule von Penzance gebaut. Jetzt im Besitz des National Trust, bietet es einen Stützpunkt für Vollzeitfreiwillige.

Vor Ihnen liegt das Count Haus, Botallack.

Mögliche Tour nach Wheal Cock (blauer Pfad)

Folgen Sie weiterhin dem Pfad (diesmal dem Küstenpfad der nach Norden führt). Hinter dem umzäunten Gebiet um den Allen-Schacht schirmt ein niedriger grasbewachsener Erdhügel die steinbruchartigen Zinnanlagen von Grylls Bunny ab.

Schächte an der Klippenkante im Wheal Cock Gebiet, Botallack Mine, frühe 1890er Jahre
Schächte an der Klippenkante im Wheal Cock Gebiet, Botallack Mine, frühe 1890er Jahre

Diese erstrecken sich auf beiden Seiten des Wegs.s Bei der nächsten Weggabelung folgen Sie dem Küstenpfad zu Ihrer Linken, der in Richtung des Schornsteins von Carn Whim auf der Spitze der Klippen von Botallack Head führt. Ab und zu können Sie flüchtige Blicke auf die Crowns Maschinenhäuser unterhalb der Felsen erhaschen.

Laufen Sie an dem Schornstein vorbei und folgen Sie dem Pfad vorbei an haufenweise Steinabfall und gehen Sie dann in Richtung der drei auffälligen Vermessungspfeiler aus Beton, dann nach rechts zu einer Steinmauer, die eine kleine Schottergrube umgibt.

Vor Ihnen befinden sich zwei Maschineneinfassungen aus Beton, die zur einem Teil namens Wheal Cock der Botallack Mine gehören. Hinter diesen erstrecken sich die Halden – künstliche Hügel aus Restgestein – von Wheal Cock. Schon bald haben Sie zu Ihrer Linken eine gute Sicht auf eine herausragende kreisförmige Mauer um den Skipschacht (diese ist mit einem Sicherheitsgitter versehen). Ein Blick von hier in Richtung Meer enthüllt weiter unten die kreisförmige Schachtspitze des Förderschachtes von Wheal Cock auf einer ebenen Plattform über einer gewaltigen Stützmauer, die zur Zeit der Wiedereröffnung im Jahre 1906 in die Klippe eingebaut wurde. Wieder auf dem Pfad, gehen Sie an den Steinmauern direkt zu Ihrer Rechten vorbei, die den Standplatz der Häuser markieren, in denen sich die Minenarbeiter umgezogen oder ihre Kleidung getrocknet haben. Biegen Sie nach links ab und folgen Sie dem Pfad zurück um wieder auf den Hauptweg zu kommen. Biegen Sie wieder rechts ab und gehen Sie den Weg zurück (südlich). Sie kommen dabei an Häuschen zu Ihrer Linken vorbei.

Schon bald werden Sie wieder zurück in der Nähe des Fördergerüsts des Allen-Schachts.

Archive photographs: Courtesy of the Trounson-Bullen Collection.

Diese Karte wurde unter Zuhilfenahme von Material des Amtlichen Landvermessungsamts und mit der Genehmigung des Amtlichen Landvermessungsamts im Auftrag der Überwachungsabteilung von Her Majesty’s Stationery Office © Crown Copyrights erstellt. Unbefugte Vervielfältigung verstößt gegen das Crown Copyright und kann zu strafrechtlicher Verfolgung oder Zivilprozessen führen.
Cornwall County Council 100019590, 2005.

Tier- und Pflanzenwelt

Seal Die Klippen von Botallack sind ein Himmel auf Erden für viele maritime Tiere und Pflanzen.

Die Lebensräume sind facettenreich und reichen vom offenen Meer und steilen Klippen bis hin zur Heide und einem Mosaik von altertümlichen kleinen Feldern, die mit Granitmauern umzäunt sind. Das Kap Cornwall und die Landspitze von Botallack und Kenidjack sind gut geeignet um nach Walhaien und geselligen Familiengruppen von Delfinen Ausschau zu halten. Unmengen von Makrelen und Heringen machen die offene See zu einem Futterplatz für Meeresvögel wie Tölpel, Eissturmvögel und Dreizehenmöwen.

Lichens Die Inselfelsen und abgeschiedenen mit Felsen übersäte Buchten und Höhlen liefern geschützte Stellen für atlantische graue Seehunde. Die Klippen bieten Isolation und Unterschlupf für brütende Seevögel, während zur gleichen Zeit seltene Flechten und Felsspaltenpflanzen gedeihen. Im Frühling und Sommer verändern sich die Hecken auf den Klippen durch die Farben des blühenden Seeleimkrauts, durch Strandnelken, Thymian, Grindkraut und Flockenblumen, die viele Schmetterlinge und Motten anziehen. Die durch den Wind kurz gehaltene Heidelandschaft wird zu einem purpurnen Teppich aus Heidekraut und Erika, hier und da von gelb strahlendem Ginster durchsetzt.

Butterfly Die Vertiefungen und offenen Arbeitsstellen der alten Minen bieten Farn und Moos feuchte Nischen, wohingegen die Minenschächte und die Welt unter der Erde wichtige Schlafplätze für Fledermäuse sind. Sogar das Restgestein stellt Mikrobiotope für Tiere und spezialisierte Pflanzen, wie Flechten und Leberblümchen, dar.

 

Die Aufgaben des National Trust

Der National Trust kaufte das Count Haus 1995, baute es wieder auf und erwarb darüber hinaus auch die Botallack Klippen im Jahre 2000. Seitdem läuft ein ständiges Programm, in dessen Rahmen Sicherheits-, Zugangs- und Erhaltungsarbeiten unternommen werden. Die bisherigen Arbeiten wurden in Zusammenarbeit mit Cornwall County Council durchgeführt und von Angestellten und Freiwilligen unterstützt.

SicherheitsarbeitenSicherheitsarbeiten

Die Maschinenhäuser wurden untermauert und die Schächte gesichert. Die ehemaligen Arsenarbeiten von Botallack wurden entgiftet und die Außenanlage untermauert, um die Überreste zu bewahren und sicheren Zugang zu garantieren.

ErhaltungsarbeitenErhaltungsarbeiten

Der National Trust baute das Count Haus wieder auf und erhält viele der Maschinenhäuser und andere Minenaußengelände um Botallack, u. a. wichtige Zinn- und Arsenbearbeitungsüberreste.

HabitatsanierungHabitatsanierung

Verlassene Minenstellen bieten verschiedenartigste und spezielle Biotope für wilde Tiere und Pflanzen. Wichtiges Heideland wird beibehalten und die Minenschächte wurden auf eine traditionelle Art, die gut verträglich für die Umwelt ist, mit Hecken und Zäunen eingegrenzt.

AccessZugang

Bereits existierende Fußwege wurden beibehalten und ein neues Parkplatzgelände und Fußpfade wurden geschaffen.
 

VeranstaltungenVeranstaltungen

Ein Veranstaltungsprogramm beinhaltet ein jährliches Dampffest, Vorträge über die Geschichte der Bergbauindustrie, Führungen, Ausstellungen, Workshops und Theaterstücke auf den Klippen.

Kontakt: Das Count Haus in Botallack 01736 788588
Ort: Karte: OS Explorer Map 102 SW364336
Zu Fuß: Der Südwestliche Küstenpfad
Mit dem Bus: Von Penzance nach Botallack (wenden Sie sich an Traveline unter 0870 6082608 oder gehen Sie auf www.traveline.org.uk
Mit dem Zug: 11 km vom Bahnhof in Penzance entfernt
Über die Straße: Knapp 5 km westlich von Pendeen auf der B3306 St Just - St Ives

Botallack context map

Speziell ausgewiesene Behindertenparkplätze. Geeignete Toiletten.

Blindenschriftführer und große Schrift. Sensorikliste.

Andere Besichtigungsorte in der Gegend

Levant - National Trust Betriebsfähiger Förderhaspel und historischer
Bergbauindustriestandort, Karte: OS Explorer Map 102 SW 368346 Die Geevor Mine (nicht National Trust) - Museum für das Erbe der Bergbauindustrie, Karte: OS Explorer Map 102 SW 375347
Pendeen Lighthouse - Trinity House, Karte: OS Explorer Map 102 SW 379359

Danksagung

Dieser Lehrpfadführer wurde vom St Just Heritage Area Regeneration Project erstellt – und mit Geldmitteln des Europäischen Regionalentwicklungsfonds, der South West Regional Development Agency, Cornwall County Council, the National Trust, Penwith District Council, St Just Town Council, Pendeen Residents Association, Cornwall Wildlife Trust u.a. finanziert. Weitere Informationen über das Kulturerbe von St. Just finden Sie unter www.landsendarea.co.uk

www.landsendarea.co.uk
www.nationaltrust.org.uk